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Letzte Änderung:
25.12.2014, 17:30

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Gürtel und Bänder flechten

Geflochtenes und ungeflochtenes Band

Aus einem Lederstreifen kann man recht einfach ein hübsches Band flechten. Das Besondere: Die beiden Enden sind nicht offen!

Gürtel

Gürtel Detail

Zum Beispiel kann man das auch mit einem einfachen Ledergürtel machen. Die Betonung liegt hier auf einfach - der Gürtel muss aus einfachem Leder sein, also nicht doppelt oder aus Kunstleder. Man bekommt solche Gürtel oft auf Märkten (oder in Griechenland...).

Und so wirds gemacht:

Im Wesentlichen sind die Arbeitsschritte beim roten Streifen aus dünnem Leder die gleichen wie bei dem Gürtel. Wir zeigen es hier für das rote Leder. Das Leder ist recht dünn, daher kann der Streifen auch nur schmal sein. Warum? Weil sonst die Flechtriemen sich drehen und nicht mehr flach liegen bleiben. Das sieht dann nicht so ordentlich aus...

Das braucht man:

Leder (in unserem Beispiel ein Streifen von etwa 1cm Breite und 27cm Länge). Das ergibt nach dem Flechten eine Länge von rund 24 bis 25cm Länge, der Längenverlust hält sich also in Grenzen.

Cutter, Lineal (möglichst aus Metall)

Schneiden

Es müssen drei gleichbreite Striemen entstehen, also brauchen wir zwei Schnitte. An beiden Enden des Lederstreifens lassen wir je nach Verwendungszweck 1,5 bis 2,5cm stehen (siehe die erste Abbildung oben). Im Falle des Gürtels kann man am einen Ende recht nah an die Schnalle gehen, am anderen Ende lässt man den Teil mit den Löchern übrig.

Mit dem Cutter am Lineal entlang ritzt man das Leder auf der "guten" Seite vor für die Schnitte.

Je nach Beschaffenheit des Leders kann man nicht stark genug aufdrücken, um gleich ganz durch zu schneiden, weil das Leder sich dann u.U. unter dem Lineal verschiebt. Auch abhängig vom Leder bietet es sich an, mehrfach mit dem Cutter zu ritzen, bis man durch ist - aber auch dabei kann sich das Leder leicht verschieben...

Schneiden mit dem Cutter

Daher habe ich das angeritzte Leder an einer Stelle sehr vorsichtig mit dem Cutter ganz durchgeschnitten, aber nur ein kurzes Stück, so dass das Cuttermesser durch diesen Schlitz passt. Dann klemmt man sich den Lederstreifen wie in dem folgenden Bild zwischen die Finger und "sägt" mit dem Cutter vorsichtig dem Ritz entlang. Die Klinge des Cutters zeigt dabei nach oben; dadurch klafft der Ritz etwas auf und man kann ihn gut sehen.

"Sägen" mit dem Cutter

Flechten

Man beginnt "ganz normal" zu flechten. Dadurch entsteht vor den Händen der Anfang des Zopfes, und hinter den Händen "Chaos".

Flechten

Flechten

Nach einigen Schlägen liegen die Striemen wieder in ihren ursprünglichen Positionen, also die linke Strieme links, die mittlere in der Mitte und die rechte rechts. Jetzt kann man das "Chaos" hinter der Hand wieder auflösen, indem man das Ende ein paar Mal an der richtigen Stelle durch das Chaos fädelt. Das jetzt hier genau zu erklären, macht wenig Sinn, es erschließ sich eigentlich von selbst, und die Bilder weiter unten mögen hilfreich sein...

Flechten

Jetzt kann man die zweite "Runde" flechten, bis die Striemen wieder an ihren ursprünglichen Positionen angekommen sind.

Flechten

Dann wieder "Chaos auflösen"...

Flechten

Flechten

Flechten

Flechten

Flechten

Flechten

Und das Ganze wiederholen...

Flechten

Flechten

...bis man fertig ist.

Am Ende wird es mühsam mit dem Durchfädeln. Das letzte Stück wird immer ungeflochten bleiben. Jetzt zahlt es sich aus, wenn man auf der Strecke möglichst eng geflochten hat. Dann kann man das Geflochtene etwas auf die ganze Länge verteilen und erhält einen schönen, gleichmäßigen Zopf.

Viel Spaß!


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